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Brand Monitoring

Im Internet und besonders in den sozialen Medien kann jeder über deine Marke sprechen und ein großes Publikum erreichen. Egal ob ein Promi dein Produkt anpreist oder eine getwitterte Beschwerde viral geht, du weißt nie, was der Tag bringen wird. Brand Monitoring ist die Lösung, um hier den Überblick zu behalten.

Was ist Brand Monitoring?
Brand Monitoring ist der Prozess der Überwachung verschiedener Kanäle, um Erwähnungen deiner Marke zu finden und zu bewerten, was über sie gesagt wird. Das kann ein Zeitungsartikel über eine Fusion sein oder Beschwerden in den sozialen Medien.

Der Zweck ist letztendlich, auf diese Erwähnungen reagieren und handeln zu können. Es kann dir helfen, auf gute Publicity aufzuspringen oder eine Krise zu erkennen, bevor sie zu einer Krise wird (schau dir unseren Blog über Krisenmanagement an, um mehr Details dazu zu erfahren). Es ist auch großartig, um Informationen darüber zu erhalten, wie deine Produkte angesehen und besprochen werden.

Was du überwachen solltest
Im Grunde solltest du so viele Orte wie möglich überwachen. Egal ob du ein kleines Unternehmen bist oder ein multinationales, immer mehr Menschen finden ihre Online-Stimme. Mit Smartphones können sie sogar über deine Marke sprechen, während sie in deinem Geschäft sind. Die Kommunikation bewegt sich jetzt viel schneller und du musst Schritt halten.

Hier sind ein paar wichtige Kanäle und Bereiche:

Printmedien, von Zeitungen bis zu Magazinen
Online-Publikationen und Blogs
Foren
Soziale Medienplattformen
Review-Seiten
Rundfunkmedien
Was man verfolgen sollte
Offensichtlich möchtest du die Erwähnungen deiner Marke für die Markenüberwachung verfolgen, aber es gibt auch andere Bereiche, die du berücksichtigen solltest. Die Leute werden nicht immer direkt über dich sprechen und allgemeine Branchengespräche können einen sekundären Effekt auf dein Unternehmen haben.

Hier sind also ein paar wichtige Dinge, die du verfolgen solltest:

Marken- und Produkterwähnungen
Hier ist wenig Erklärung nötig, aber sicherzustellen, dass du weißt, wann die Leute über dein Unternehmen und seine Produkte sprechen, ist offensichtlich essentiell für die Markenüberwachung. So erhältst du viele direkte Erwähnungen, die oft die wichtigsten sein können.

Wichtige Mitarbeiter-Erwähnungen
Hast du bekannte Mitarbeiter, die in deinem Bereich einflussreich sind? Vergewissere dich, dass du die Konversationen um sie herum beobachtest. Das Gleiche gilt für alle C-Level-Leute in deinem Unternehmen. Normalerweise hoffst du, dass du viel positive Publicity über sie bekommst, aber es ist auch praktisch, wenn negative Geschichten auftauchen.

Eingehende Links zu deiner Website
Es ist sehr einfach für jemanden, auf eine andere Website zu verweisen, ohne den Markennamen zu erwähnen, wie wir es gerade bei Buzzsumo getan haben. Wenn du die eingehenden Links zu deiner Seite nicht verfolgst, könntest du eine Menge guter oder schlechter Verweise auf dein Unternehmen verpassen. Ganz zu schweigen von den SEO-Vorteilen, die es mit sich bringt, den Überblick zu behalten.

Branchenbezogene Publikationen, Influencer und Begriffe
Konversationen innerhalb deiner Branche sind wichtig. Wenn die neue heiße Sache etwas ist, was du nicht machst, könnte das deiner Marke schaden, auch wenn du nicht erwähnt wirst. Über deine Branche hinaus ist es auch wichtig, auf verwandte Begriffe in der breiteren Presse zu achten. Eine Krise zum Beispiel kann Schaden durch Assoziation verursachen. Wenn es eine große Kontroverse gibt, in die ähnliche Unternehmen wie deines verwickelt sind, könnten die Leute anfangen, sich auch über dich Gedanken zu machen.

Tools zur Markenüberwachung
Es gibt eine Menge Tools für diesen Zweck und wir können sie nicht alle aufzählen. Hier sind einige der wichtigsten, von denen wir denken, dass du sie ausprobieren solltest:

Google Alerts
Kostenlos und einfach, gib einfach ein Keyword ein und du erhältst E-Mails, wenn es im Web verwendet wird. Du kannst damit alles verfolgen, von deinem Markennamen bis hin zu Währungen, es ist also ziemlich vielseitig. Es ist allerdings sehr einfach, da es nur die Erwähnungen anzeigt, aber keine Analysen oder Langzeitübersichten.

Google Search Console
Wir haben bereits erwähnt, dass die Google Search Console dabei helfen kann, Links zu deiner Seite zu verfolgen. Sie ist kostenlos und einfach einzurichten, aber sie ist nicht sehr tiefgründig. Du wirst nicht alles bekommen und es ist nicht sehr vielseitig beim Sortieren und Analysieren von Links, aber es lohnt sich trotzdem (zusammen mit all den zusätzlichen Website-Daten, die du über Suchbegriffe und Rankings bekommst).

Ahrefs
In erster Linie ein SEO-Tool, bietet Ahrefs einen viel tieferen Einblick in dein Linkprofil. Du kannst alle Links sehen, die auf deine Seite kommen, was der Ankertext war und die Stärke der Domain. Das alles ist sehr praktisch, um ganz einfach zu verfolgen, wer online über dich und deine Seite spricht. Leider ist es nicht kostenlos, aber es ist die Kosten trotzdem wert.

TweetDeck
Dies ist ein großartiges Tool für Community Manager, die Twitter nutzen, aber es hat auch einige Funktionen für das Monitoring (allerdings nur für Twitter). Du kannst Suchspalten einrichten, die dir einen Live-Feed liefern, wenn etwas, das du angegeben hast, erwähnt wird. Das ist besonders gut für Markenerwähnungen und es ist kostenlos.

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