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Cost-per-View

Cost per View (CPV) bezieht sich auf den Preis, den ein Werbetreibender für jedes Mal bezahlt, wenn seine Videoanzeige abgespielt wird. Dieses Vergütungsmodell nutzt Ad Plays als Grundlage, um das Interesse des Publikums zu messen und verspricht Werbetreibenden eine bessere Rendite für ihre Ausgaben.

Wie bei Cost Per Completed View (CPCV) soll das Cost-Per-View-Modell als Alternative zu den etablierten Impressions-basierten Modellen in der digitalen Werbung dienen. Da Videoanzeigen so konzipiert sind, dass sie länger laufen als die üblichen ein- oder zweisekündigen Kriterien für Impressionen, wurde Cost per View als ein effektiveres Maß für das Publikumsinteresse und eine kosteneffizientere Art der Preisgestaltung für Videoanzeigen angepriesen.

Google und das Unternehmen TubeMogul haben das Cost-per-View-Modell dem Interactive Advertising Bureau (IAB) im Jahr 2011 erstmals empfohlen. Seitdem hat die CPV-Nutzung ein stetiges Wachstum in der Videowerbebranche erfahren.

Doch trotz der Versuche einer Standardisierung durch das IAB und andere Gremien, bleiben viele wichtige Konzepte wie “Views” höchst subjektiv. Dieser Mangel an Einigkeit über Definitionen und Messstandards hat weiterhin zu Problemen bei der Verwendung von Videowerbemetriken geführt, einschließlich Cost-per-View-Modellen.

WIE FUNKTIONIERT COST PER VIEW?
Sowohl Werbetreibende als auch Publisher haben Zugang zu Software und Plattformen, mit denen sie beobachten können, wie Nutzer auf Werbung reagieren. Im Falle von Videoanzeigen können die Videoplayer der Publisher typischerweise Anweisungen empfangen und ausführen, um Informationen zu sammeln wie:

Jedes Mal, wenn ein Nutzer auf den “Überspringen”-Button klickt
Wie viel von der Anzeige auf dem Bildschirm des Nutzers zu sehen war, als sie abgespielt wurde
Wie lange die Anzeige abgespielt wurde
Diese Informationen können dann an die Werbetreibenden weitergeleitet werden, denen die betreffende Werbung gehört. Diese Daten können dann verwendet werden, um zu bestimmen, wie viel ein Werbetreibender einem Publisher schuldet, basierend auf vorher festgelegten Zahlungsraten.

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