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Heatmap

Eine Heatmap ist eine grafische Darstellung von Daten, in der Werte durch Farben repräsentiert werden. Sie ermöglichen es dir, zu verfolgen und aufzuzeichnen, was Besucher auf deiner Website tun, basierend auf ihren Mausbewegungen. Mit anderen Worten, Heatmaps verfolgen Mausbewegungen, wie z.B. das Klicken auf Links und Buttons, Hovering oder Scrollen. Basierend auf der Aktion, die sie verfolgen und quantifizieren, können Heatmaps in Click-Maps, Scroll-Maps und Hover- (oder Bewegungs-) Maps unterteilt werden.

Click Maps sind, wie der Name schon sagt, eine Illustration der Bereiche deiner Website, auf die die Nutzer am ehesten klicken. Die Farben, die von hellrot bis dunkelblau reichen, zeigen dir die „Hot Spots“ oder die Highlights deiner Website. Die am häufigsten angeklickten (oder angetippten, wenn du das Verhalten von mobilen Nutzern vor Ort analysierst) Elemente werden rot eingefärbt, während die am wenigsten angeklickten – du hast es erraten – in blau dargestellt werden.

Scroll-Maps zeigen dir, wie weit die Nutzer auf deiner Website nach unten scrollen. Dies kann ein Indikator für ihr Interesse an den Informationen sein, die du anbietest, oder eine visuelle Darstellung ihrer Aufmerksamkeitsspanne. Wie du vielleicht weißt, sind wir derzeit Zeugen eines Verfalls der Aufmerksamkeitsspanne. Lag unsere durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne in den 2000er Jahren noch bei 12 Sekunden, so ist sie 2015 auf nur noch 8,25 Sekunden gesunken. Wenn du willst, dass deine wichtigsten Inhalte bei deinen Besuchern ankommen, musst du wissen, wie lange sie ihre Aufmerksamkeit darauf richten und wie weit sie bereit sind, auf deiner Webseite nach unten zu scrollen.

Hover- oder Move-Maps sind das, was dem Zentrum der Aufmerksamkeit unserer Nutzer (und auch des Nutzerverhaltens) am nächsten kommt und vielleicht die beliebteste Art der Heatmap. Move Maps verfolgen, wo Nutzer ihre Maus bewegen und anhalten, während sie auf der Seite navigieren. Laut CRO-Spezialisten gibt es eine starke Korrelation zwischen den „heißen“ Stellen, an denen Nutzer ihre Maus anhalten und wo sie tatsächlich suchen. Diese Karten zeigen, was das Interesse deiner Nutzer weckt und wie sie deinen Inhalt überfliegen, was sie sich die Zeit nehmen zu lesen und was sie auslassen.

In Verbindung mit deinem Analysetool helfen dir Heatmapping-Tools dabei, mächtige, umsetzbare Nutzererkenntnisse zu gewinnen, die deine Marketingbemühungen auf vielfältige Weise verändern werden. Lass uns sehen, wie das funktioniert!

Wie funktioniert eine Heatmap?
Erinnerst du dich, als du als Kind „Heiß und Kalt“ gespielt hast? Das ist im Grunde das Gleiche, nur mit Kunden-/Prospekt-Einblicken. Heatmaps fassen große Datenmengen zusammen und bringen sie in eine freundlichere Form, die leichter zu visualisieren ist. Denn schließlich sind wir visuelle Wesen. Wir sind besser und schneller darin, visuellen Input zu verarbeiten und wir sind meist visuelle Lerner.

Heatmapping ist eine Art Software, die Daten, die mit einer bestimmten Webseite verbunden sind, sammelt und sie über der Webseite selbst anzeigt. Es ist fast so, als ob unsere Analysen sprechen könnten und auf die genauen Elemente hinweisen, die Nutzer anziehen und beschäftigen. Kein Raten mehr, nur kalte, harte Fakten.

Du fängst an, indem du einen Tracking-Code auf deiner Webseite hinzufügst, du setzt ein paar Häkchen, um sicherzustellen, dass du nur einzigartigen Nutzern folgst, damit dein Datensatz nicht kompromittiert wird, und du wartest darauf, dass die Aktivität auf deiner Webseite zunimmt. Die Software erstellt dann eine Karte deiner Website mit allen Elementen, mit denen ein Nutzer interagieren würde. Im Dashboard kannst du dir einen Überblick über die Aktionen der Nutzer auf deiner Website verschaffen. Dieser Prozess wird Schmerzpunkte und Chancen aufdecken und gleichzeitig die relevanten Bereiche für Verbesserungen aufzeigen.

Einige Heatmapping-Dienste ermöglichen es dir, die Karten mit traditionellen Analysen oder A/B-Tests und Session-Aufzeichnungsprogrammen zu kombinieren, um tiefergehende Ergebnisse zu erhalten. Dies kann dir helfen, qualitative und quantitative Daten in einem einzigen Bild zu kombinieren und genau zu zeigen, was funktioniert und was nicht.

Beispiele für Heatmaps

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